Donnerstag, 27. März 2008

Back "home"

David und ich sind am Dienstag wieder in Brisbane angekommen und irgendwie hat sich das schon so angefühlt, als ob ich von einem Urlaub nach Hause komme. Bis mir dann klar wurde, dass es auch nur noch 14 Tage dauert, bis ich dann wirklich Zuhause bin. Schon irgendwie merkwürdig...
Ausführliche Berichte über Sydney, Cairns und die beiden Trips werde ich nicht schreiben, aber ein paar Bilder in mein Album hochladen. Guckt euch also einfach die an. :-) Heute habe ich übrigens einen kleinen Vortrag über mein Projekt beim "lab meeting" gehalten und ich finde, er hat wirklich gut geklappt. Jetzt kann ich also die letzte Zeit hier noch ordentlich genießen. Bis bald dann mal!

Dienstag, 18. März 2008

Im hohen Norden

Hallo mal wieder. Die erste Woche Urlaub ist schon rum. :-( Sydney hat mir echt gut gefallen, was bei angenehmen Temperaturen in den oberen zwanzigern und strahlender Sonne echt kein Wunder ist. Wir sind dann heute auch endlich heile in Cairns angekommen (im NOrden von QLD) und werden uns dann morgen auf einen Trip zum Great Barrier Reef begeben. Hoffentlich bleibt das Wetter so! (zur Zeit heitere schwuele 30 Grad). Am Wochenende machen wir dann noch einen Trip zum Daintree National Park und in einer Woche geht es wieder zurueck nach Brisbane. Wenn ich wieder rund um die Uhr einen Rechner mit Internet habe, dann gibt es auch mehr zu Sydney und Cairns. Bis dahin!

Montag, 10. März 2008

SYDNEY

Bin heile und gesund in Sydney angekommen un genieße gerade meine 30 Minuten tägliches kostenloses Internet. :-) Heute werde ich sicherlich nicht allzu spät ins Bett gehen, da ich ja morgen ausgeschlafen sein will, wenn ich den Liebsten vom Flughafen abhole.
Das Hostel ist aber sehr nett und liegt auch sehr zentral und in der Nähe von einem Bahnhof, so dass man mit dem ÖPNV eigentlich überall hinkommen sollte.
Morgen dann mehr. Bis dahin!

Ich bin dann (mal wieder) weg...

Heute werde ich endlich nach Sydney fliegen, wo dann am Dienstag (also morgen schon!!!) auch endlich mein Liebster ankommt! 5 Monate sind doch schon eine verdammt lange Zeit und ich bin schon ein wenig aufgerergt... :-) Und ich hoffe unser Urlaub wird großartig. Das Wetter in Sydney soll gut werden, die ganze nächste Woche fast 30°C und Sonne! Mit Cairns könnten wir etwas Pech haben, weil es da in der letzten Zeit ziemlich geregnet hat und auch Überflutungsprobleme gab. Also drückt uns die Daumen für unsere Trips zum Great Barrier Reef und zum Cape Tribulation! Werde sicherlich mal einen kleinen Zwischenbericht schreiben. Bis dahin, liebste Grüße!

Mittwoch, 5. März 2008

Heading Bush

So, nun also endlich ein "etwas" ausführlicherer Bericht über meine Tour

19. Feb
Quäle mich früh morgens um 4:30 aus dem Bett und mache mich auf den Weg zum Flughafen. Nach einem Kaffee am Flughafen (von einem Typen, der noch nicht mal wusste wie er den Latte Macchiato für den Kunden vor mir machen sollte) steige ich etwas wacher ins Flugzeug ein. Der Flug ist unspektakulär und ich kann immerhin ein wenig schlafen. Transfer zum Hostel in Adelaide läuft reibungslos, aber ich kann noch nicht in mein Zimmer. Also entscheide ich mich ein wenig in Adelaide rumzulaufen (leider erst in die Falsche Richtung) und mir was zum Essen zu kaufen. Während ich dann so bei fast 40°C durch die Einkaufsstraße schlender treffe ich Nicole wieder (sie hatte mit mir im gleichen Hostel eingecheckt) und es stellt sich heraus, dass sie auch auf die Outback-Tour geht. Wir verstehen uns von Anfang an gut und beschließen den nächsten Tag zusammen was zu unternehmen.
20. Feb
Nicole und ich leihen uns für umsonst Fahrräder aus und radeln am Fluss entlang Richtung Meer, genauer gesagt Henley Beach. Leider ist das Thermometer über Nacht auf 20°C gefallen und zum Baden ist es leider zu kalt. Also bloß ein wenig Bummeln, Kaffee und Kuchen genießen und wieder auf den Rückweg gemacht. Abends sponsor ich Nicole noch beim Pool-Turnier und wir gehen nicht all zu spät ins Bett.
21. Feb
Abreise-Tag! Um 6:30 werden wir von Ben (unserem Fahrer und Guide für die nächsten Tage) abgeholt und in einen 4WD mit Anhänger verfrachtet, wo wir auf Theres und Sabrina (Schweizer) treffen. Nach und nach stoßen noch Marcus (Deutschland), Sam und Jenny (Schweiz), Karoline (Norwegen) und Tim (England) zu uns. Nach Formalitäten im Büro der Tour-Leitung machen wir uns alle noch etwas verschüchtert auf den Weg raus aus Adelaide. Da aber alle bereitwillig Englisch sprachen, lernte man sich schnell kennen und die Stimmung lockerte sich auf. Die Stopps des Tages waren der "Port Germein Jetty" (mit mehr als 1.5 km Länge nicht ganz der längste Steg der südlichen Hemisphäre) und ein Aussichtspunkt auf die "Flinders Ranges", eine Bergkette, die sich von Adelaide nach Norden hochzieht, sowie Höhlen mit Aboriginal-Malerei. Auf dem Weg zu unserem Camp hüpften uns dann auch zur Freude aller die ersten Kängurus vors Auto, die auch am Ende der Tour immer noch Begeisterungsstürme hervorriefen. Nach unserem ersten Lagerfeuer-gekochten Essen schliefen wir dann gemütlich ein in unseren Swags.
22. Feb
Den meisten Tag sind wir durch/entlang der Flinders Ranges gefahren, haben an verschiedenen Punkten halt gemacht um die Aussicht zu genießen oder seltene Yellow-footed Rock Wallabys (von Theres auch "Yellow Stone Kangarooh" getauft) zu beobachten. Gecampt haben wir abends in Iga Wata, einer Aborigine-Community, wo uns Terry (sozusagen der "Boss" dort) am Lagerfeuer mit Gitarrenbegleitung von dem Glauben und den Traditionen seines Stammes erzählt hat. Das beste war das traditionelle Brot mit leckerer Quandong-Marmelade (davon habe ich mir ein paar Tage später ein kleines Glas gekauft) und unser "Tanzen" (wenn man Känguruh-Hüpfen so nennen kann) um das Feuer.
23. Feb
Gleich am Morgen wurden wir von Terry mit seinem kleinen Bus zu den "ocre pits" gefahren, sozusagen der Farb-Pigment-Lagerstätte. Dort hat er uns dann mehr von seinem Glauben erzählt (der vor allem aus der Liebe zu Mutter Erde besteht) und hatte auch noch ein paar andere Lebenswahrheiten parat. So aufmerksam wie alle zugehört haben (weil man sich Terry irgendwie nicht entziehen konnte), ist bei dem ein oder anderen was davon hängen geblieben. Hoffentlich jedenfalls mehr als nur Ocre, mit dem Terry uns bemalt hatte. :-) So langsam gelangten wir bei unserer Tour in das "Nichts". Beeindruckend fand ich da "Farina Township", einst blühendes Städtchen an der Bahnstrecke, heute nur noch eine Wüstenruine, wo ich dann auch mal ein "Bad" genommen habe. Hinter Marree, unserem Lunch-Stop, fing dann der Oodnadatta Track an, der uns vorbei an Lake Eyre (eigentlich eher eine riesige Salzkruste) und einem kleinen Wasserloch ("Coward Springs") nach Williams Creek führte. Im Pub dieser riesigen Stadt (z.Zt. 8 Einwohner), in dem wir für unsere neuen Ronan-Fans Tim und Sam "If toromorrow never comes" aus der Jukebox auswählten, ließen wir den Tag dann bei Bier ausklingen und bewunderten die Vielzahl von Fotos, Visitenkarten, BH's und anderen Andenken, die Besucher im Laufe der Zeit an die Wand getackert haben.
24. Feb
Wir fahren weiterhin auf dem Oodnadatta-Track, vorbei an "Lake Cadibarrawirracanna", überqueren den Dingo-Zaun, der sich auf 9.600 km quer durch's Land zieht, um die Schafe im Süden vor den Dingo's im Norden zu schützen, und mache letztlich Lunch-Stop in Coober Pedy. Dort gibt es inzwischen so viele Opal-Minen, dass die Leute schon in den Höhlen wohnen! (was bei der Hitze aber durchaus angenehm kühl sein kann). Weiter geht es über die Moon Plane, das größte und auch beeindruckenste Nichts der Reise. Egal in welche Richtung man schaut, alles sieht einfach gleich aus, wenn man mal von dem hellen Streifen, der die "Straße" ist, absieht! Abends genießen wir dann das ein oder andere kühle Bier auf dem Autodach während wir dem wundervollen Sonnenuntergang zugucken.
25. Feb
Noch vor Sonnenaufgang stehen wir auf, begeben uns auf einen kleinen Hügel und frühstücken während wir diesmal der Sonne beim Aufgehen zugucken. Ebenfalls großartig! Im Outback verstellt einem einfach nichts den Weg. :-) Inzwischen haben wir uns auch an "Fly o'clock" gewöhnt (der Zeitpunkt wo die Fliegen verrückt spielen) und können unser Frühstück genießen. Nachdem wir auf der Weiterfahrt erfolgreich den platten Reifen unseres Anhängers gewechselt haben, machen wir noch einen kleinen Bade- und Lunch-Stopp an einem Wasserloch bevor wir die (für mich jedenfalls) Hauptattraktion des Tages erreichen: Das PINK Roadhouse in Oodnadatta. Während Ben verschiedene Erledigungen macht, hüpfen wir in den Pool und genießen das kalte Nass. Den Anspruch an eine Dusche erhebt ja schon längst keiner mehr. :-) Also freuen wir uns auch tierisch auf das Wasserloch, an dem wir nachts campen und fallen nach dem Genuss eines leckeren Känguru-Steaks mal wieder total müde in unsere Swags.
26. Feb
Zum Frühstück gibt es Yabbies (Süßwasser Krebse), die wir selber frisch gefangen haben, wobei wir die noch lebenden auf ein Rennen zurück ins Wasserloch schicken. Ich habe dabei aber leider immer auf den falschen Yabby gesetzt... Unsere Tour führt uns heute durch die Simpson Wüste und wir erreichen endlich die Grenzen zum Northern Territory. Nach einer Erfrischung im nächsten Wasserloch machen wir uns auf den Weg zu den längsten 12 km unseres Trips. Über Stock und Stein und einen Weg, der eigentlich keiner ist, erreichen wir tatsächlich den geografischen Mittelpunkt Australiens, das so genannte "Lambert Centre". In einer feierlichen Zeremonie ersetzten wir die zerfetzte gegen eine neue Flagge und trugen uns natürlich auch in das örtliche Gästebuch ein. Unser Camp schlagen wir schließlich in der Nähe von Kulgera auf und genießen (mal wieder) den Sonnenuntergang mit leckerem "XXXX" während Ben schon mal zu Kochen anfängt. :-)
27. Feb
Der große Tag! Mit etwas Verspätung wegen eines kaputten Stoßdämpfers geht es endlich Richtung Uluru! Nach den 7 Tagen im Outback fühlen wir uns unter den ganzen Touristen-Scharen, denen wir auf dem Weg immer häufiger begegnen, ein wenig aussätzig. Wenn man Tage lang im Staub lebt, die letzte richtige Dusche schon ne Weil her ist und man (fast) nie jemandem begegnet, dann fühlt sich Zivilisation irgendwie merkwürdig an. :-) Und dann steht er irgendwann vor uns: Uluru! Auch wenn man die ganzen Postkarten-Bilder schon kennt, fand ich ihn erstaunlich beeindruckend, so Mitten in der Landschaft. Auf unserem Rundgang um den großen roten Felsen herum, konnten wir dann entdecken, dass er gar nicht so glatt ist wie man denkt. Einige Felsformationen sehen wirklich relativ erstaunlich aus, so dass ich mir sehr gut vorstellen kann, dass dieser Ort für die Ureinwohner ausgesprochen heilig ist. Aus Respekt davor haben wir Uluru auch nicht bestiegen (war außerdem eh geschlossen). Bei uns würde man ja auch keine Toruisten auf Altären rumklettern lassen wollen, oder? Passend zum Sonnenuntergang finden wir uns jedenfalls mit Bier und Snacks auf unserem Dach ein. Die Massen von Champagner-Touris fotografieren dabei anscheinend lieber uns schwitzige Dreckspatzen als den Felsen, der in verschiedensten Rot-Tönen leuchtete. Und danach? Endlich eine richtige Dusche! Juchuu! ! ! !
28. Feb
Wieder einmal stehen wir früh auf, aber der Sonnenaufgang am Uluru war es auch echt wert! Nach einem ausgiebigen Frühstück erkunden wir schließlich die nächste Felsformation, Kata-Tjuta ("Many heads"). Ebenfalls beeindruckend und etwas abwechslungsreicher als Uluru. Gecampt wird abends dann mal wieder an einem Wasserloch, wo wir Ben's Pseudo-Geburtstag mit Schokoladen-Kuchen lautstark feiern. :-)
29. Feb
Der letzte Tag und die letzte Nacht im Outback stehen bevor. Alle sind merklich müde und kaputt, was uns aber nicht von einer Wanderung im Kings Canyon abhält. Und ich muss sagen, dass sich diese letzte Anstrengung durchaus gelohnt hat! Atemberaubende Aussicht und ein wundervolles kaltes Wasserloch im "Garden of Eden". Zwischendurch erzählte Ben uns dann was von kleinen "pigme koalas", die er sicherlich neben "drop bears" im großen "Tourguide Book of Bullshit" gefunden hatte... Wir machen uns bester Laune auf den Weg zu unserem letzten Camp und sehen auf dem Weg noch wilde Kamele, Pferde und Esel, alles Tiere, die hier eigentlich nicht hingehören. Dämliche Australier... :-) Ein wenig wehmütig sehen wir die Sonne ein letztes Mal im Outback untergehen und "genießen" zum Dinner eine australische Spezialität: Känguru-Schwanz! (mir persönlich war das zu spezial).
1. März
Die letzte Nacht im Swag haben alle super verbracht und wir werden von Ben zum Frühstück mit Pfannkuchen überrascht. Sehr lecker! Nachdem die Swags ein wenig gesäubert und ordentlich verpackt sind, machen wir uns zur letzten großen Fahrt Richtung Alice Springs auf. Wir machen noch ein paar Aussichts-Stopps in den McDonell Ranges (relativ grün, erinnert mich an die Toskana) und springen noch mal in verschiedene Wasserlöcher, aber man merkt deutlich, dass alle eine Dusche und ein richtiges Bett herbei sehnen. Ich verbrenne mir beim Lunch an ner Stichflamme vom Grill noch ordentlich den Daumen, aber ansonsten verläuft die Tour heute recht unspektakulär. Und dann so gegen 17 Uhr: Alice Springs! Zivilisation! Geteerte 2-spurige Straßen! Ampeln! Saubere Menschen! :-) Wir treffen uns geduscht und teilweise geschminkt zum Dinner wieder, wobei man den ein oder anderen kaum wiedererkennt! Danach ziehen wir ins "Bojangles" und feiern uns quasi die Seele aus dem Leib. Ich sage nur so viel: Die Nacht war SEHR lang!
2. März
Leider ist der Trip nun endgültig vorbei und ich mache mich mit Nicole nach nur 3 Stunden Schlaf auf zurück nach Brisbane. Da Nicole bei mir übernachtet, können wir schon mal Tausende von Bildern angucken und lachen uns fast scheckig... :-)

FAZIT:
Ich hätte es bereut den Trip nicht gemacht zu haben! Ich hoffe, ich sehe alle irgendwann mal wieder. Sie werden mir jedenfalls fehlen...
Man könnte auch sagen: "Alrighty guys, what we might do is... jump on out, grab some piccies, do whatever you have to do and that's about it!" oder noch kürzer "BEAUTY!"

Montag, 3. März 2008

Outback Bilder

Soooo, habe gerade ein "paar" Bilder von der Tour hochgeladen. Ich hatte ja gesagt, ich würde einen Bericht schreiben, aber da der unheimlich lang werden wird, müsst ihr darauf evtl ein bisschen warten, bis ich mich an alles erinnert habe. Bis dahin genießt die Bilder!

Sonntag, 2. März 2008

Beauty!

Nach einer tollen, aufregenden und vor allem sehr spaßigen Reise durch das australische Outback melde ich mich gesund und munter aus Brisbane zurück. Ausführlicher Bericht und vor allem auch Bilder folgen später! Bin im Moment einfach nur müde...